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Führung im Musikinstrumentemuseum

29.05.2018, Alle Gruppen

Von den ersten Instrumenten zur Wurlitzer Theaterorgel

Um die Entstehung von Musik und Geräuschen ging es auch im Musikinstrumente Museum, wo uns Johanna, eine gute Bekannte, hochmotiviert erwartete. Sie konnte den Kindern sogar erste Instrumente aus Knochen und Tierhörnern zeigen. Darauf spielen durfte sie leider nicht (obwohl Johanna fast jedes Instrument bespielen kann), da die Instrumente schon so alt sind und nicht abgenutzt werden dürfen. Dafür zeigte sie aber den Kindern, wie man aus einem angespitzten Strohhalm einen Ton erzeugen kann und spielte auf alten Ritterzeitinstrumenten. Die Kinder durften dann auch selber mal versuchen bspw. aus einer Fanfare einen Ton herauszubekommen und lachten laut, als Johanna meinte, man müsste in die Fanfare hineinpupsen. Natürlich nur mit den Lippen!!! Krönender Abschluss war dann wieder die imposante Wurlitzer Theaterorgel, welche zu Stummfilmzeiten die musikalische Geräuschkulisse zauberte. Johanna brachte natürlich auch diese zum Klingen und baute kleine Scherzchen für die Kinder ein. So meinte sie, dass sie einen Käfig mit Vögeln in die Orgel gesetzt habe, welche sie jeden Morgen füttern müsste. Die Kinder schauten sehr ungläubig, doch als Johanna die Vögel zum Zwitschern brachte, waren viele Kinder fast von der Existenz des Käfigs überzeugt. Johanna erklärte aber schnell, dass dies Orgelpfeifen mit Flüssigkeit gefühlt seien und sie deshalb so toll zwitschern können. Zuvor hatten nämlich sechs Kinder in Orgelpfeifen blasen dürfen und waren so selber kleine Orgelpfeifer! Zum Schluss wurde es mit der Filmmusik von Star Wars nochmal richtig laut und Johanna zog wortwörtlich alle Register! Natürlich haben wir uns auch das Innenleben der Orgel mit den Kindern genau angeschaut und da wurde nicht schlecht gestaunt, was da alles so an Klanginstrumenten verbaut wurde, damit die unterschiedlichsten Klänge zu filmischen Szenen erzeugt werden können.


Kigaroo